55: Wenn die stärksten Mitarbeiter nicht mehr klagen – warum Ruhe ein Warnsignal sein kann
Shownotes
Wenn die stärksten Mitarbeiter nicht mehr klagen – warum Ruhe ein Warnsignal sein kann
Wenn ein Mitarbeiter ständig auf Probleme hinweist, kann das anstrengend sein. Doch gerade bei Leistungsträgern steckt dahinter häufig etwas Positives: Ihnen ist wichtig, dass das Unternehmen funktioniert und sich verbessert.
Kritisch kann es werden, wenn genau diese Menschen plötzlich still werden.
In dieser Folge zeige ich zwei mögliche Entwicklungen hinter dieser Ruhe: innere Kündigung mit möglicherweise bereits begonnener Stellensuche – oder eine dauerhafte Überlastung, bei der der Betroffene zunehmend das Gefühl bekommt, die Situation selbst nicht mehr verändern zu können.
Sie erfahren, auf welche Veränderungen Führungskräfte achten sollten, warum Sie daraus keine vorschnellen Diagnosen ableiten dürfen und welche drei Schritte jetzt entscheidend sind: Veränderungen ernst nehmen, zunächst verstehen statt vorschnell Lösungen anzubieten und bei organisationalen Ursachen auch die Organisation zu verändern.
Denn häufig beginnt der Prozess lange bevor die Kündigung auf Ihrem Schreibtisch liegt oder ein Leistungsträger gesundheitlich ausfällt.
Leistung mit Substanz bedeutet: nicht erst reagieren, wenn Menschen gehen oder ausfallen – sondern erkennen, wenn ihre Leistungsfähigkeit beginnt, Substanz zu verlieren.
Wenn Sie wissen möchten, wo solche Leistungs- und Ausfallrisiken in Ihrem Unternehmen entstehen, finden Sie den Link zum Substanz-Sparring in den Shownotes.
Shownotes
✅ Wenn Sie mehr über Björn Johannsmeier erfahren möchten, dann besuchen Sie doch seine Hompage.
✅ oder besuchen Sie sein LinkedIn Profil.
✅ oder buchen Sie sich gleich einen Termin zum kostenlosen Substanz-Sparring.
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Leistung mit Substanz.
00:00:05: Dem
00:00:05: Ort an dem nachhaltige Performance im Unternehmen sowie langfristig Leistungsfähigkeit von Unternehmern und Führungskräften auf den Punkt gebracht werden!
00:00:14: Möchten Sie als Unternehmer oder Führungskraft verstehen, wie sie Krankentagesenken, Ausfälle vermeiden und gleichzeitig die Leistungs- fähigkeit im Unternehmen so wie Ihre eigene langfristigt sichern können?
00:00:25: Dann sind Sie hier genau richtig.
00:00:28: Freuen Sie sich auf diese Folge und Ihren Gastgeber, Pian Johansmeier.
00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge ihres Podcasts Leistung mit Substanz!
00:00:42: Heute haben wir das spannende Thema wenn die stärksten Mitarbeiter nicht mehr klagen warum Ruhe ein Wahnsignal sein kann.
00:00:51: Vielleicht kennen sie den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterinnen.
00:00:54: Er oder sie hat früher regelmäßig Dinge angesprochen, Prozesse die nicht funktionieren.
00:00:58: Kollegen deren Arbeit ständig mal irgendwo da ihr landet, Entscheidungen die nicht getroffen werden, Prioritäten oder Ziele die sich widersprechen und so weiter.
00:01:06: Und irgendwann wird er oder sie ruhiger.
00:01:09: Vielleicht denken Sie jetzt als Führungskraftler der Geschäftsführer das Thema scheint sich ja erledigt zu haben.
00:01:15: Jetzt läuft alles rund?
00:01:18: Dann würde ich tatsächlich mal genauer hinschauen.
00:01:22: Denn der gefährlichste Moment ist nicht unbedingt, wenn sich ein Leistungsträger beschwert.
00:01:28: Sondern gefährlich kann es genau dann werden, wenn er damit aufhört.
00:01:32: und möglicherweise hatten sich das Thema nämlich nicht erledigt sondern die Erwartungen des Leistungssträgers oder der Leistungsträgerin dass ich überhaupt noch was ändern wird.
00:01:45: In der letzten Folge ging's ja genau darum wie Unternehmen vermeidbaren Stress erzeugen durch Unklarheit, fehlende Konsequenz oder Verantwortung ohne Entscheidungsspielraum und so weiter.
00:01:56: Und heute geht es tatsächlich um die Frage was passiert eigentlich mit ihren besten Leuten wenn diese Situation lange genug anhält?
00:02:04: Vielleicht geben wir nochmal einen Schritt zurück und überlegen uns noch mal warum Leistungsträger eigentlich relativ lange ich sag mal gute Minimum zum Bösensspiel machen.
00:02:13: weil Leistungssträgers zeichnen sich ja letztlich dadurch aus das sind Personen die übernehmen Verantwortung lösen Probleme kompensieren irgendwelche Unzulänglichkeiten von Prozessen und so weiter.
00:02:24: Denken im Allgemeinen halt eher unternehmerisch, haben einen hohen Qualitätsanspruch und wollen letztlich Dinge verbessern, Dinge nach vorne bringen und Leistungen erbringen.
00:02:35: Und deshalb sind diejenigen die Probleme als erstes melden.
00:02:41: Das wird manchmal sogar negativ interpretiert oder beschwert sich in Dornen usw.. Genau das Gegenteil kann stimmen.
00:02:49: Denn wer Verbesserungsvorschläge macht, der hat eben eine entsprechende emotionale Bindung zum Unternehmen was natürlich maximal positiv ist und was man eigentlich bei der Mehrheit der Mitarbeiterin haben möchte.
00:03:02: Weil letztlich sagt ja der oder diejenige zwischen den Zeilen mir es wichtig dass es hier besser läuft und dass sie vielleicht erfolgreicher sind oder weniger Stress haben miteinander und besser zusammenarbeiten usw.. Problematische Phase beginnt genau dann, wenn bei demjenigen oder derjenigen sich die Erkenntnis festzutze.
00:03:25: Das bringt ja sowieso nichts.
00:03:27: und das gefährliche sage ich mal ist dass das in zwei Richtungen abdriften kann, die beide extrem suboptimal fürs Unternehmen sind.
00:03:38: Und das eine ist halt die stille innere Kündigung bevor letztlich dann die echte Kündigung kommt.
00:03:46: also Eine typische Entwicklung von diesem ersten Weg ist dann, dass am Anfang eben der Leistungsträger Dinge anspricht.
00:03:55: Vielleicht ist das herständlich die Arbeit von anderen machen muss oder das Entscheidungen, die er getroffen hat wieder einkassiert werden vom Vorgesetzten- und Geschäftsführer usw.
00:04:05: Dass Vereinbarungen nicht umgesetzt werden, Termine nicht eingehalten werden
00:04:09: usw.,
00:04:11: oder gar dass das Minderleistung... im Endeffekt gleich behandelt wird mit Leistung oder Leistung sogar bestraft wird.
00:04:19: Und dann kriegt er vielleicht Verständnis, vielleicht sogar zu sagen dass sich was ändern soll.
00:04:23: aber wenn es sich da nicht ändert, dann wird's schwierig.
00:04:27: Wenn es beim zweiten, dritten, fünften Mal halt nichts passiert, dann hört er irgendwann auch auf solche Sachen anzusprechen sozusagen emotional zu investieren und das merkt man in der Regel nicht an der eigenen Arbeitsqualität.
00:04:42: Wenn er da früher, ich sag mal, Ideen eingebracht hat.
00:04:48: Kommt so jetzt nach dem Modell und macht auch was ihr wollt oder früher freiwillig Zusatzprojekte, Zusatzverantwortung übernommen hat und jetzt nur noch... Ja das macht was halt zur Rollenbeschreibung dazu passt.
00:05:01: Früher Widerspruch und jetzt Naja Zustimmung oder Schwein also in der Rückzug merkt man manchmal.
00:05:09: vielleicht läuft dann parallel schon die Stellensuche Weil der Punkt ist, wenn sie erst die Kündigung auf den Tisch bekommen.
00:05:16: Dann ist das der letzte sichtbare Schritt.
00:05:19: Der Prozess hat in der Regel schon lange vorher teilweise Monate vorher begonnen und jetzt kann man sich fragen schnell was ein Wahnsignal worauf man achten sollte.
00:05:28: ja gut Verbesserungsvorschläge bleiben auf aus der mittlerweile da widerspricht kaum noch, wann es vorher gemacht hat.
00:05:36: Zurstliche Verantwortung wird abgelehnt Emotionale Beteiligung ist nicht mehr so da.
00:05:41: Das innere Feuer ist nicht mal so da, wie man es kennt, teilweise zynische Kommentare oder das kommt gar keine Kommentare mehr und wenn Gespräche geführt werden halt korrekt aber eher distanziert.
00:05:56: Aber gut natürlich nicht.
00:05:58: jedes einzelne dieser Signale bedeutet gleich dass die Person eine Kündigungsabsicht hat.
00:06:04: Nichtsdestotrotz ist es so eine Art der Veränderung ein echter Grund mal genauer hinzuschauen.
00:06:11: Also das ist immer der eine Weg, den wir jetzt beleuchtet haben.
00:06:14: Der zweite Weg ist ja mindestens genauso fatal.
00:06:20: Er kann nämlich dahin führen dass diese Belastung irgendwann als unlösbar erlebt wird.
00:06:28: Es kann eben sein, dass eben manche Leistungsträger halt nicht gehen und auch nicht Königungsanstalten oder sowas machen Vielleicht weil sie sich mit dem Unternehmen lange verbunden fühlen oder sich verantwortlich Fühlen, oder regional gebunden sind.
00:06:46: Oder auch eine gute Beziehung zu Kollegen haben und die nicht hängen lassen wollen.
00:06:51: Oder weil es eben auch ins Selbstbild nicht passt, dass er das da aufgeben und davon laufen oder irgend sowas.
00:06:59: So dann passiert halt was ganz anderes.
00:07:01: Die machen weiter und machen sie weiter und weiter.
00:07:06: Das kann irgendwann zu einem gefährlichen Muster werden.
00:07:10: Dann versuchen diese Menschen zunächst die Belastung noch über höheren persönlichen Einsatz auszugleichen, was wir länger arbeiten.
00:07:19: Arbeit mit nach Hause nehmen und sich noch besser organisieren.
00:07:23: Noch mehr Verantwortung übernehmen um vielleicht auch noch etwas verändern zu können.
00:07:26: Weniger Pausen Probleme nur versuchen selber zu lösen und sich sozial zurückziehen.
00:07:33: also... kann ich mit den anderen Essen gehen oder in Pausen Kontakt zu andern suchen und so weiter, bis das alles dann ausbleibt.
00:07:42: Es anderweise funktioniert das erstaunlich lange gerade bei Leistungsträgern.
00:07:48: Aber irgendwann kommt dann eine Wahrnehmung die vielleicht zunächst erst mal ungewusst ist.
00:07:54: So nach dem Motto okay egal was ich mache ich bekomme das Problem nicht gelöst.
00:08:00: Diese Unlösbarkeit ist echt der kritische Punkt.
00:08:04: In meinen Seminaren sowohl das Thema gesund führen als auch sicher im Stress, da gehen wir genau diese Burnout-Spirale entsprechend durch und das ist einer der fatalen Punkte.
00:08:20: Dass das innerlich erlebt wird, egal was ich versuche, ich kriege es nicht.
00:08:25: Ich krieg das Thema nicht gelöst.
00:08:29: Wie gesagt, eben auch ohne eine Perspektive auf eine Veränderung.
00:08:33: Wie können Sie jetzt als Füllungskraft da was feststellen?
00:08:36: Ohne dass sie jetzt sagen, so eine medizinische Diagnose oder so was stellen.
00:08:41: Darum geht es ja nicht.
00:08:42: Es geht einfach nur halt zur Veränderungen wahrzunehmen und die dann letztlich anzusprechen.
00:08:46: also was für Veränderungs sind das?
00:08:48: Also haben wir eben auch schon gesagt.
00:08:49: Das ist ein Rückzug da, vielleicht eine größere Gereizheit da... eine geringere Konzentration.
00:08:57: Es sind für die Personen gewöhnlich viele Fehler oder auch Entscheidungen vermieden werden, insgesamt die Person mit weniger Energie ausgestattet ist wie sie es früher kennen.
00:09:10: Also auch teilweise Persönlichkeitsveränderung.
00:09:16: Man sagt man so kenne ich den ja gar nicht.
00:09:21: Daraus Schluss.
00:09:22: vor allem, der hat einen Burnout oder so.
00:09:24: Das ist nicht ihre Aufgabe.
00:09:26: Ihre Aufgabe ist tatsächlich das wahrzunehmen und es anzusprechen.
00:09:31: Und die spannende Erkenntnis jetzt von diesen beiden optimalen Wegen wie sich sowas entwickeln kann... ...ist halt genau die dass das teilweise den gleichen Ursprung haben kann.
00:09:44: Also ob jemand kündigt oder gesundheitlich ausfällt.
00:09:47: Und zwar der, dass eine leichtungsfähige Person zwar über eine längere Zeit lang Belastung aushält, aber irgendwann dann keine wirksame Veränderungen mehr sieht und diesen Glauben daran verliert.
00:10:03: Und... Dann gibt es halt genau diese beiden Möglichkeiten.
00:10:06: Okay, dann gehe ich eben.
00:10:08: oder Variante B. Ja, ich muss trotzdem irgendwie durchziehen weiter machen.
00:10:12: Ich muss da durch.
00:10:15: Beides wird zum Risiko.
00:10:16: Das eine eben das man sagt So mein Motto ja so ein bisschen, Burnout entsteht beim Menschen das Risikotrichter des Unternehmen.
00:10:25: Also wenn einer ihrer Leistungsträger dann mal eben sechs Monate ausfällt was ja das Fatale bei Burnout ist, es ist kein Schnupfen einmal eine Woche sondern entsprechend lange oder das andere dass dann halt eine Königung bei ihnen auf dem Tisch liegt und je nachdem was für Kündigungszeiten sie vereinbart haben mit Resturlaub oder so kann das auch sehr schnell sein wenn da so ne Person weg ist und dann trifft Der sprach sage ich mal, die Kündigungsentscheidung triff zwar der Mensch aber den Leistungsverlust trifft wieder das Unternehmen.
00:10:56: Also ist natürlich die Frage was können sie konkret tun?
00:10:59: Also meines Erachtens gibt es drei Hebel und der erste Hebel ist wirklich Veränderungen wahrnehmen und ernst nehmen und nicht nur nach Beschwerden schauen, so nach dem Motto beschwert sich jemand.
00:11:13: Sondern die Frage ist okay hat jetzt jemand aufgehört sich zu beschweren bis er sich immer beschwert hat und dann wirklich nachhaken?
00:11:19: Haben wir in den Prozessen oder in irgendwelchen Sachen nachhaltige Verbesserungen eingeführt?
00:11:25: Oder ist das eine Resignation von den Menschen?
00:11:30: Sprich vor allem dieser Mensch vorher engagiert konstruktiv Meinungsstark lösungsorientiert usw.
00:11:37: Dann ist so eine plötzliche Ruhe, eine ganz wichtige Information die sie hellhörig werden lassen sollte.
00:11:45: Der zweite Hebel ein bisschen darauf aufbaut, sag ich mal, wenn ihnen da sowas auffällt dann halt nicht gleich mit irgendwie Lösungen kommen sondern wirklich erstmal verstehen und zwar ein wertschätzendes Gespräch dann einleiten.
00:12:03: So nach dem Motto, ja mir fällt auf dass in letzter Zeit deutlich weniger einbringen wie früher.
00:12:08: ich möchte verstehen ob sich da was verändert hat oder so anstatt zu sagen wenn ich die Übung so gestresst müssen wir besser auf sie achten.
00:12:16: das wäre genau der falsche Weg oder alternativ.
00:12:19: dann könnte man sagen ich habe den Eindruck dass momentan wahnsinnig viele Sachen bei ihnen zusammenkommen und so und wir erleben sie eine Situation also ganz wichtig beobachten, auf eine Fragen stellen zu hören.
00:12:31: Kleine Vorschnellen-Diagnosen oder so Bewertungen und dann wirklich sich die Gerätchenfragen stellen.
00:12:37: okay ist das individuelles Problem was natürlich auch temporär mal sein kann wenn jemand was weiß ich doch über die Belastung aus dem familiären Bereich hat oder so dass es dann die Leistung da runter geht oder die Aufmerksamkeit von der Arbeit ein bisschen runtergeht ist ja auch normal.
00:12:54: Oder aber wirklich dass es etwas organisatorisches ist Und wenn sie dann feststellen, dass das sozusagen der dritte Hebel das Problem organisatorisch ist.
00:13:04: Dann muss natürlich die Organisation sich verhindern.
00:13:07: Also gerade wenn solche Sachen kommen wie Mensch Prioritäten sind unklar oder ziele Lieder sprechen sich und ich muss ständig für Leute kompensieren, die kein Bock haben oder sowas.
00:13:19: Oder wenn ich was entscheide wird es immer wieder einkassiert oder so.
00:13:23: Dann hilft ihm nicht, was weiß ich.
00:13:25: Nimm dir mehr Zeit für Entspannung oder mach mal ein verlängertes Wochenende Urlaub oder so, sondern dann müssen sie wirklich genauer hinhören und da in die Analyse gehen und handeln, sprich Prioritäten klären als Beispiel oder Überlastungen verteilen, Minderleistungen ansprechen.
00:13:41: ganz wichtig, sträuben sich auf viele Führungskräfte vor und Entscheidungsräume auch schützen.
00:13:46: also das... Man auch vielleicht sich an die eigene Nase fasst.
00:13:50: Bevor sie Entscheidungen einkassieren, muss ich es dreimal überlegen und das dann extrem gut kommunizieren warum das jetzt in dem Fall sein musste.
00:13:58: Und das sollte wirklich mit sehr hohen finanziellen Auswirkungen begründet sein.
00:14:03: Ansonsten machen Sie viel mehr kaputt als da vermeintlich retten.
00:14:08: Und natürlich last but not least unrunde Prozesse, die entsprechend anpassen und verändern.
00:14:14: Also... Ganz wichtig, wenn der Belastungstreiber im System liegt, dann darf die Lösung nicht ausschließlich beim Menschen gesucht werden.
00:14:21: Und das Wichtigste letztlich ist, sehr leistungsfähiger braucht eine Perspektive.
00:14:28: Gerade hohe Belastungen und Stress – ich bin ja der Letzte, der sagt, dass Stress negativ ist.
00:14:32: Das Gegenteil kann ja sehr positiv sein und auch zur persönlichen Entwicklung beitragen.
00:14:37: Allerdings in dem Moment wo wirklich ein Sinn darin gesehen wird... Wenn die Leute auch Gestaltungsspielraum haben, da Unterstützung erlebt wird und vor allem erkannt wird, dass das halt so Herausforderungen oder schwierige Situationen wirklich veränderbar und beeinflussbar sind.
00:14:54: Und gefährlich wird Belastung wenn sie dauerhaft unlösbar erscheint.
00:14:59: Darum geht es eben bei gesunder Führung nicht darum schwierigen Situationen sofort zu beseitigen.
00:15:05: Es geht auch darum, dann natürlich Leuten mal so Stretch-Projekte zu geben oder so.
00:15:09: Das ist extrem wichtig und was eben wichtig ist eine glaubwürdige Perspektive.
00:15:17: Also wenn es so Herausforderungen gibt, was weiß ich das jetzt ein großer Auftragszustrom oder so ist?
00:15:24: Oder eine Sondersituation dass man da wirklich Ja, das ist auch gut kommuniziert und diese Zusagen dann auch eingehalten werden.
00:15:32: Wenn man sagt was weiß ich okay wir müssen jetzt durch und danach wird es besser oder wir stellen jemand ein und so weiter und sofort.
00:15:38: Und weil nichts zerstört Vertrauen mehr als wenn immer wieder Versprechungen gemacht werden dass sich etwas verändert und nix verändert sich dann.
00:15:46: Das ist ganz schwierig.
00:15:49: Um so mal zusammenzufassen also wenn einer ihrer stärksten Mitarbeiter oder Mitarbeiterin plötzlich ruhiger währt sollten sie das nicht... automatisch als positives Zeichen interpretieren.
00:16:00: Vielleicht ist dann das Problem gelöst, vielleicht hat aber auch die Person aufgehört daran zu glauben dass sich da noch was verändert und verbessert und dann lohnt es sich halt genau hinzuschauen also bevor eben aus diesem inneren Rückzug entweder eine Kündigung oder halt aufgrund von der der Dauerhaften Belastung halten gesundheitliche Ausfall wird.
00:16:21: für mich heißt eben Leistungen mit Substanz ganz klar nicht erst reagieren, wenn jemand geht oder aushält sondern früher kennen, wenn ihre Leistungsträger an Substanz einbösen.
00:16:33: Wenn Sie jetzt wissen möchten wo solche Leistungs- und Ausfallerrisiken in Ihrem Unternehmen entstehen schauen wir uns das gerne gemeinsam mal in Ruan.
00:16:42: also ich habe jetzt... Ich biete so einen Substanzsparing an.
00:16:45: da nehmen wir uns dreißig Minuten Zeit und identifizieren in ihrem Unternehmen die relevantesten Hebeln und den Link dazu finden Sie wie immer in den Shownotes.
00:16:55: Und ansonsten freue ich mich, sie hier schon bald wieder begrüßen zu dürfen.
00:16:58: zur neuen Folge Ihres Podcasts Leistung mit
00:17:01: Substanz.".
00:17:04: Das war die heutige Folge Leistung Mit Substanz!
00:17:07: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:17:09: Weitere Informationen rund um nachhaltige Performance im Unternehmen und Ihre eigenen langfristigen Leistungsfähigkeit finden Sie auf bjern-johansmeier.com.
00:17:19: Wenn Sie die Leistungsfähigkeit in Ihrem Unternehmen oder Ihre eigene gezielt stärken möchten, stehen Ihnen Björn Johansmeier und sein Team sehr gerne zur Seite.
00:17:29: Den Link zum kostenlosen Erstgespräch finden Sie in den Shownotes!
00:17:33: Bis zum nächsten Mal beim Podcast – Leistung mit Substanz.
Neuer Kommentar