#56: Wenn der Chef ausfällt: Wie abhängig ist Ihr Unternehmen wirklich?
Shownotes
Was passiert mit Ihrem Unternehmen, wenn Sie morgen für drei Monate ausfallen? Wer trifft die wichtigen Entscheidungen? Wer spricht mit Banken, Großkunden und Geschäftspartnern? Wo steckt entscheidendes Wissen nur in Ihrem Kopf – und könnte Ihre Stellvertretung tatsächlich übernehmen? Gerade im Mittelstand wird die Unersetzbarkeit des Unternehmers leicht als Stärke wahrgenommen. Tatsächlich kann sie zu einem erheblichen Schlüsselpersonenrisiko werden. Denn wenn Entscheidungen, Wissen, Beziehungen und Kompetenzen dauerhaft an einer einzigen Person hängen, wird aus „wichtig“ schnell „systemkritisch“. In dieser Folge geht es darum, warum Unternehmer sich häufig selbst zum Flaschenhals machen, welche vier Abhängigkeiten besonders kritisch sind und warum der Satz „Das ist zu wichtig zum Delegieren“ langfristig selbst zum Risiko werden kann. Außerdem zeige ich ein Gegenmodell aus der Praxis: Geschäftsführer, deren Ziel es ausdrücklich ist, sich im operativen Tagesgeschäft weitgehend überflüssig zu machen – um mehr Zeit für Strategie, Entwicklung und die Arbeit am System zu gewinnen. Mit fünf konkreten Fragen können Sie prüfen, wie abhängig Ihr Unternehmen heute tatsächlich von Ihnen ist. Und zum Abschluss geht es um Executive Longevity als Risikomanagement in zwei Richtungen: die eigene Gesundheit und Leistungsfähigkeit möglichst lange erhalten – und gleichzeitig die Folgen eines möglichen Ausfalls organisatorisch begrenzen. Denn als Unternehmer dürfen Sie wichtig sein. Sie sollten nur nicht systemkritisch sein. Wenn Sie wissen möchten, wo Ihr Unternehmen heute von einzelnen Schlüsselpersonen – vielleicht auch von Ihnen selbst – zu stark abhängig ist, finden Sie den Link zum 30-minütigen Substanz-Sparring in den Shownotes.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Leistung mit Substanz.
00:00:05: Dem
00:00:05: Ort an dem nachhaltige Performance im Unternehmen sowie langfristig Leistungsfähigkeit von Unternehmern und Führungskräften auf den Punkt gebracht werden!
00:00:14: Möchten Sie als Unternehmer oder Führungskraft verstehen, wie sie Krankentagesenken, Ausfälle vermeiden und gleichzeitig die Leistungs- fähigkeit im Unternehmen so wie Ihre eigene langfristigt sichern können?
00:00:25: Dann sind Sie hier genau richtig.
00:00:28: Freuen Sie sich auf diese Folge und Ihren Gastgeber Pian Johansmeier.
00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge ihres Podcasts, Leistung mit Substanz!
00:00:41: Heute mit dem spannenden Titel Wenn der Chef ausfällt wie abhängig ist Ihr Unternehmen wirklich?
00:00:49: Also ihr könnt jetzt ganz provokant einsteigen und fragen was passiert eigentlich im Unternehmen wenn sie morgen für drei Monate ausfallen also nicht drei Tage sondern tatsächlich drei Monate?
00:01:01: Die wichtigste Entscheidung, wer spricht mit Banken, Großkunden und Gesellschaftern?
00:01:06: Wer da Verträge freigeben usw.
00:01:09: In der Folge forty-eight von diesem Podcast habe ich ja schon mal von dem Unternehmer erzählt... ...der unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben ist war wirklich extrem tragisch.
00:01:19: aber ich möchte jetzt diese Geschichte nicht nochmal erzählen aber die hat mich letztlich zu einer Frage geführt die mich immer wieder beschäftigt und zwar wie abhängig darf ein Unternehmen eigentlich von einem einzelnen Menschen sein und eben auch ausdrücklich von dem Unternehmer selbst.
00:01:36: Und genau dieses Thema werden wir heute einmal beleuchten, ich gebe Ihnen dabei wie immer wichtige Impulse mit und auch ein paar Leitfragen an die Hand, die Sie dann gleich umsetzen können.
00:01:49: Also letztlich gibt es da einen Paradox.
00:01:53: Je wichtiger ein Unternehmer ist – was ja prinzipiell gut für so ein Unternehmen sein kann aber desto desto fragiler ist auch das unternehmen.
00:02:03: also als beispiel ich hab es wirklich von vielen führungskräften vor der verschiedensten unternehmen habe ich gehört im eins zu eins dass sie mir sagen, wenn unser chef mal ausfällt dann können wir den laden zumachen.
00:02:18: Das klingt zwar erst wie ein kompliment wo der Chef weiß alles der Chef entscheidet alles alles geht über sein schreibtisch er kennt jeden wichtigen Kunden kann jedes problem lösen und so weiter.
00:02:30: aus der Risikoperspektive ist das halt wirklich kritisch.
00:02:34: Und der Denkfehler dabei, zum einen wird manchmal diese Unersetzlichkeit eben als Stärke verwechselt und fühlt sich natürlich auch gut wenn man gefragt wird und ja ich sage mal alle alle Teller in der Luft hat usw.
00:02:50: und sofort.
00:02:51: oder aber das andere was ich auch erlebe ist dass manchmal so eine Art Aufopferung ist, dass das dann Unternehmer wichtige Stellen nicht nachbesetzen.
00:03:04: Wichtige Führungskräfte ja nicht wieder nach besetzen, es selber mitmachen um halt Geld zu sparen und dann vielleicht mehr Liquidität letztlich zur Verfügung zu haben weil die Teilen sind ja schlecht.
00:03:19: Das Problem dabei ist aber das Wissen und insbesondere Know-how ist nicht verteilt.
00:03:24: Entscheidungen werden halt gnadenlos zentralisiert Und selbst wenn es formal Stellvertreter gibt, die haben dann nicht wirklich die Kompetenz oder Autorität und auch gar nicht sind das Background Know-how dass sie da eine Stellvertretung vernünftig machen könnten.
00:03:41: Und auch wichtige Kundenbeziehungen hängen vielleicht noch am Unternehmer und letztlich sind dann die Führungskräfte nie richtig befähig in die Verantwortung zu gehen um den Unternehmer zu entlassen und damit das ganze Unternehmen effektiver zu machen.
00:03:57: Also letztlich ist es so, wenn das Unternehmen nicht ohne sie funktioniert dann zeigt das nicht ihre Aufopferungsbereitschaft oder ihre Wichtigkeit sondern es zeigt letztlich ein unternehmerisches Risiko was nicht zu unterschätzen ist und man kann es ja zusammenfassen.
00:04:15: Das ist natürlich wichtig.
00:04:16: gerade im mittelständischen Unternehmen möchte man ja auch dass das Unternehmen von dem Unternehmer geprägt ist aber es darf auf keinen Fall von seiner permanenten Anwesenheit abhängig sein.
00:04:28: Stellen wir uns immer die Frage, warum machen sich Unternehmer selbst zum Flaschenhals?
00:04:34: Also ich habe jetzt ein Beispiel vom Unternehmer mit dem ich zusammen arbeite.
00:04:38: Der bestimmt sechs bis sieben Tage die Woche arbeitet.
00:04:41: und wenn wir dann die Themen durchgehen... Und ich sage dann die Frage okay was ist damit?
00:04:45: Nee das kann auf keinen Fall delegiert werden da hängt viel zuviel Geld dran und es ist so wichtig.
00:04:50: da kann man keinen externen reinlassen höchstens Familie.
00:04:54: aber die Kinder sind noch nicht soweit.
00:04:58: Gut, letztlich ist natürlich nachvollziehbar.
00:05:00: Wenn ich da mit meinem Geld und meinem Herzblut als Unternehmen aufgebaut habe, drinnen bin... Aber das Problem ist, je wichtiger so eine Aufgabe ist, desto größer ist aber auch das Risiko wenn man selber dann ausfällt und der Einzige ist, der sie machen kann.
00:05:16: Und das ist halt so ne Spirale, ne?
00:05:19: Wichtigkeit der Aufgabe, Chef behält's!
00:05:23: Niemand lernt es, Chef bleibt unersetzbar wird dann von niemandem beherrschen, wenn Chef mal nicht mehr da ist.
00:05:30: Das kann sich halt über die Jahre richtig hochschaukeln und die unbequeme Frage ist natürlich immer okay wie wichtig ist diese Aufgabe wirklich?
00:05:39: Ist sie wirklich nicht delegierbar?
00:05:41: Und warum wurde bisher eben niemand so aufgebaut dass sie schon delegierber wird?
00:05:45: heißt ja nicht das dann das Ganze nicht kontrolliert wird oder so?
00:05:49: man kann da ja Kontrollmechanismen ich sage mal so schön noninvasive KontrollMechanism in Aufbau Ich selber so Unternehmer da noch den Überblick habe und es nicht aus dem Ruder läuft, wenn's für mich eine kritische Sache ist.
00:06:01: Aber dann ist ich sagen mal diese Kontrollzeit nur das was dabei drauf geht und nicht die Aufgabe von abends selber machen muss.
00:06:09: Aber nochmal ist schon klar Es gibt gewisse unternehmerische Entscheidungen die natürlich beim Unterbilden Unternehmer bleiben müssen.
00:06:14: darüber brauchen wir nicht reden.
00:06:16: aber Die Frage ist ob sie wirklich sechs bis sieben Tage in der Woche füllen diese Aufgaben.
00:06:22: dass das Thema Aufopprungsbereitschaft nochmal die Frage ist, wie viel Geld spare ich denn damit?
00:06:28: Oder fasse ich nicht auch gleichzeitig strategische Chancen weil ich mich so in das Tagesgeschäft vergrabe.
00:06:35: Und viele Unternehmer was ich auf der Lebe, die kalkulieren ihren eigenen Wert gar nicht richtig.
00:06:42: also sie setzen da aber weiß ich nicht mindestlohn oder sowas für sich selber an.
00:06:46: Das ist wirklich unglaublich.
00:06:48: Also da müsste man mal gleich drei Nullen hinter setzen und das dann pro Stunde hansetzen.
00:06:52: Dann würde vielleicht die Entscheidung anders sein oder es würde auch mehr die Realität wahrscheinlich treffen.
00:06:58: Und also was sind denn so typische Abhängigkeiten?
00:07:01: Einmal das Thema natürlich Entscheidungsabhängigkeit, ne?
00:07:06: So nachdem du okay ohne den Chef... entscheiden, weil lieber nichts.
00:07:08: Dann kommt dann auf dem Nebensatz und ansonsten wird sowieso wieder einkassiert.
00:07:12: Das ist natürlich wie ich mir die Leute auch dahin erziehe.
00:07:16: Manchmal so eine Gewohnheit, die es dann auch wirklich zu durchbrechen gilt.
00:07:21: Weil das ist die Folge, dass alles nach oben eskaliert und der Unternehmer halt zum Flaschenhals wird.
00:07:28: Dann natürlich das Thema Wissensabhängigkeit.
00:07:30: Das heißt also wichtige Informationen zu Projekten oder so... Auch zu ganzen Bereichen existieren letztlich nur im Kopf des Unternehmers.
00:07:38: Und das ist nochmals verstärkt, wenn Unternehmer ganze Bereiche in Person nahe und jung selbst übernimmt.
00:07:44: Wo vielleicht früher mal eine Führungskapfer die dann ausgeschieden ist... ...und jetzt halt dass das Geld gespart wird oder ähnliches.
00:07:53: Dann gibt es eben natürlich auch eine Beziehungsabhängigkeit.
00:07:55: Wenn halt zu gewissen Großkunden zu Banken, zu Lieferanten oder so eben alles über den Unternehmer läuft.
00:08:04: dann kann das halt schnell bröckeln, wenn der Unternehmer nicht mehr greifbar ist.
00:08:09: Oder auch das Thema Kompetenzabhängigkeit.
00:08:12: Wenn Führungskräfte zwar operative Bereiche führen aber in schwierigen Situationen immer wieder der Chef das Ruder übernimmt und das Problem ist je häufiger der Unternehmertan vermeintlich das Unternehmen rettet desto weniger lernt habe die ganze Organisation ohne ihn auszukommen und dann kann es halt richtig kritisch werden.
00:08:34: Das ist also wie allgemein bei einer Delegation, die nicht gemacht wird.
00:08:38: Das hilft zwar kurzfristig, ist auch im Zweifel kurzfristich schneller und vermeintlich effektiv.
00:08:44: aber langfristig schwächtst die Organisation oder halt die Person an die eigentlich delegiert werden könnte und vor allem schwächts den Unternehmern weil er sich selber natürlich dadurch stark belastet und sich immer abhängiger dann oder das Unternehmen immer abhängiger von dem Unternehmer wird.
00:09:01: Aber schönerweise gibt es natürlich auch dazu ein Gegenmodell.
00:09:03: Ich habe ja schon öfters verlauten lassen, dass ich auch viel im Automobilbereich unterwegs bin, also Automobilhandel und da gibts von einer Autohausgruppe tatsächlich die ganz klare Maßgabe an die Geschäftsführer von den einzelnen Autohäusern, die der heißt macht euch überflüssig.
00:09:23: Also das Geschäft soll so organisiert sein Dass die Geschäftsführer eben um zwölf Uhr mit ihrem Tagesgeschäft durch sind.
00:09:32: Aber nicht damit sie nach Golf spielen können, sondern damit sie die zweite Hälfte des Tages letztlich sich dem widmen können, wofür eigentlich eine Geschäftsführung gebraucht wird und zwar Thema Strategie Zukunft Entwicklung des Unternehmens der Mannschaft oder einzelner Personen Verbesserungen von Prozessen
00:09:48: usw.,
00:09:48: also sprich die Arbeit am System statt im System.
00:09:51: Also die Philosophie dahinter ist einfach wertvoll, dass eben ein guter Geschäftsführer nicht derjenige ist, der überall gebraucht wird.
00:09:59: Sondern ein gutter Geschäftsführer baut ein System das möglichst wenig von seinen operativen Interventionen abhängig ist und sagt natürlich viele Angst davor, dass sie dann unwichtig werden
00:10:11: usw.,
00:10:12: aber letztlich macht man sich da nicht überflüssig oder unwichtig sondern Sondern es bedeutet, dass man für wichtigere Sachen eben Zeit hat und das ganze Unternehmen dann ganz anders aufstellen kann.
00:10:25: Also den Litmus-Test, den Sie vielleicht mal machen können ist wirklich wie abhängig ist die Unternehmen möglich von Ihnen.
00:10:32: Also stellen sich vorab morgen werden sie immer für drei Monate weder im Unternehmen noch können operativ eingreifen oder per Mail irgendwelche Anweisungen geben, also fünf Fragen dazu.
00:10:44: Erstens wer entscheidet?
00:10:46: Also welche Entscheidung Können heute, dass sie die andere treffen oder welche halt nicht.
00:10:51: So und wer tritt sie nach außen?
00:10:54: Zweite Frage Richtung Banken Partner mit denen sie Kooperation haben Kunden Lieferanten Oder auch gegenüber Eigentümer wenn sie Geschäftsführer sind?
00:11:06: Und wo steckt tatsächlich Wissen nur in ihrem Kopf?
00:11:09: also Welche Informationen würden innerhalb von wenigen Wochen wirklich fehlen und dann halt teure Fehler gemacht werden weil das wissen nicht da ist oder Sachen vor die Wand fahren und weiter um zu verraten.
00:11:21: Vierte Frage, wo würde Arbeit tatsächlich liegen bleiben?
00:11:24: Also wirklich welche arbeiten kann kein anderer außer sie.
00:11:28: Und fünftens okay, wo haben Sie zwar einen Stellvertreter?
00:11:32: also manchmal haben wir Unternehmer und Geschäftsführer nicht nur ein Einstellvertretern sondern tatsächlich zwei oder drei.
00:11:41: aber wo gibt es tatsächlich eine echte Stellvertretung?
00:11:44: Nicht nur im Organigramm schönes Kästchen gezeichnet wird.
00:11:48: Das ist meine Vertretung, sondern wo wirklich eine echte Stelle Vertragung stattfinden kann durch Entscheidungsbefugnisse Zugang zu allen möglichen Systemen zum Wissen und auch im Zweifel Akzeptanz von der Unternehmung und auch die entsprechende Erfahrung hat.
00:12:04: Also es wäre nochmal wirklich spannend dieses Gedankenexperiment mal durchzuspielen bevor wir dann vielleicht später das Mal in die Praxis umsetzen.
00:12:15: Wenn jetzt mehrere von diesen Fragen Sie nervös gemacht haben, dann haben sie kein Problem mit Zeitmanagement oder so.
00:12:22: Dann haben sie einen Schlüsselpersonen-Risiko und das sind dann offensichtlich Sie.
00:12:29: So jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen und das Thema Executive Longevity was für mich letztlich Risikomanagement in zwei Richtungen ist.
00:12:39: Er hatte da ja auch schon zwei kurze Folgen zugemacht.
00:12:43: Das eine ist eben So wie es ja oft verstanden wird, was auch der Begriff heißt Longevity heisst ja letztlich langes Leben oder wie ich's ja auch dann ein bisschen mehr spezifiziert habe.
00:12:55: Letztlich gehts ja um eine lange Gesundheitsspanne und das ist ja auch wichtig die körperliche Gesundheit Stresskompetenz Regeneration Leistungsfähigkeit Früherkennung mit Blutwerden.
00:13:06: und weil wir gesagt in der Folge Einfünfzig bin ich da ja ausführlicher drauf eingegangen und dass ist super wichtig.
00:13:12: und auch ne ganz starke Säule ist für mich als Unternehmer, aber nur eine von zwei Säulen sag ich mal.
00:13:20: Weil egal wie viel sie in Gesundheit investieren und machen Sie können sich nicht unsterblich oder unverwundbar machen.
00:13:27: Das kann ja auch ein Unfall passieren.
00:13:31: Und darum kommt das die zweite Säule für mich dazu und dass es wirklich die Auswirkungen von einem Auswahl reduzieren.
00:13:37: Und das ist organisatorisch also sprich für eine echte Stellvertretung zu sorgen Delegation von möglichst vielen Themen, vernünftige Dokumentationen von ihrem Wissen.
00:13:49: Eine zweite Führungsebene wirklich aufbauen und empauern, dass die wirklich klare Entscheidungsbefugnisse auch haben.
00:13:55: Und dadurch sie, also sprich ihre Position auch vertretbar wird.
00:14:01: Das ist für mich letztlich der Schlüssel zum Exaktiv-Deflogen-Jewettine klar.
00:14:08: Einmal maximal was für die eigene Gesundheit zu machen für die Eigenleistungsfähigkeit, aber wie gesagt auch das unternehmerische Absichern.
00:14:17: ganz wichtiger Punkt.
00:14:19: Die Stellvertretung und die Vertretungen.
00:14:21: Und man kann ja mal über ganz drei konkrete Schritte mal sprechen.
00:14:25: Damit wir jetzt hier in der Folge nicht nur bei einer reinen Diagnose bleiben.
00:14:29: Also erster Schritt wäre, dass sie sich so eine Nur-Ich-Liste mal erstellen oder sowas sind dann wirklich die Aufgaben wo sie heute glauben, dass es kann nur ich machen.
00:14:37: Aber dann mal wirklich kritisch darüber gehen vielleicht mal mit jemand anderem drüber sprechen.
00:14:41: Vielleicht haben sie ein Eigentümer oder einen Co-Geschäftsführer, wo man da mal kritisch drüber gucken kann.
00:14:46: Also was muss wirklich absolut bei ihnen bleiben und was ist nicht vielleicht doch delegierbar?
00:14:52: Und dann von den Sachen, wo Sie zu dem Schluss kommen, vielleicht das eine oder andere davon doch delegiert war sich da wirklich jemanden rauszupicken um denen das vernünftig zu delegieren.
00:15:03: aber sprich nicht wegdelegieren sondern Verlüblich erklären, Hintergründe Personen mitnehmen.
00:15:09: Entscheiden lassen auch Fehler zulassen und dann wirklich in diese Verantwortung reinwachsen zu lassen.
00:15:14: Und der drittes Schritt ist dann letztlicher diesen Ausfalltest machen.
00:15:18: Vielleicht nochmal so wie wir es oben gemacht haben gedanklich also dass sie sagen okay was passiert wenn ich jetzt wirklich ab morgen mal zwei Wochen nicht erreichbar wäre?
00:15:26: für keinen?
00:15:27: Wo würdest du erst knirschen und dann haben Sie ihren Hebel wo es erstmal angeht bevor sie den Test mal wirklich machen das immer eine Zeit lang vom Unternehmen mal einen Schritt zurücktreten.
00:15:38: Also das Wichtige ist letztlich zusammenfassend als Chef, also Unternehmer dürfen sie natürlich wichtig sein aber wichtig nicht systemkritisch und wie gesagt sie dürfen die wichtigste Person im Unternehmen sein.
00:15:50: Das ist nicht das Problem.
00:15:51: Aber das Problem ist wenn auswichtig eben unersetzbar wird und dadurch eben auch ein unersetzbaresystem kritische wird.
00:16:01: Daum bedeutet für mich dieses Thema Leistung mit Substanz ein Unternehmen so zu bauen, dass die Leistungsfähigkeit nicht dauerhaft von der Gesundheit oder Anwesenheit von einzelnen Menschen abhängig ist und eben auch nicht von denen es Unternehmers haben.
00:16:16: Und wenn Sie einmal ganz nüchtern prüfen möchten wo Ihr Unternehmen heute von einzelner Schlüsselpersonen extrem stark abhängigt ist vielleicht auch von Ihnen selbst dann können wir uns das gemeinsam in einem sogenannten Substanzbearing was ich zurzeit kostenlos anbiete In dreißig Minuten mal anschauen, wo wir uns wirklich die wichtigsten Leistungs- und Ausfallrisiken und den wichtigsten Hebel meine Ruhe anschauen.
00:16:39: Den Link dazu finden Sie in den Shownotes Und ansonsten freue ich mich sicher schon bald wieder begrüßen zu dürfen.
00:16:46: Zu einer neuen Folge Ihres Podcasts Leistung mit Substanz.
00:16:52: Das war die heutige Folge Leistung Mit Substanz.
00:16:55: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:16:56: Weitere Informationen rund um nachhaltige Performance im Unternehmen und ihre eigenen langfristigen Leistungsfähigkeit finden Sie auf bjern-johansmeier.com.
00:17:07: Wenn sie die Leistungsfähigkeit in ihrem Unternehmen oder Ihre eigene gezielt stärken möchten, stehen Ihnen Björn Johansmeyer und sein Team sehr gerne zur Seite!
00:17:17: Den Link zum kostenlosen Erstgespräch finden Sie in den Shownotes.
00:17:20: Bis zum nächsten Mal beim Podcast – Leistung mit Substanz.
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