#58: Burnout ist keine Frage von Schwäche – warum Wegsehen für Unternehmen teuer werden kann

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Burnout? Für manche Führungskräfte ist das noch immer eine Modeerscheinung, eine Ausrede oder ein Zeichen mangelnder Belastbarkeit. Doch was passiert, wenn genau diese Haltung verhindert, dass psychische Überlastung frühzeitig erkannt wird? In einem meiner jüngsten Führungskräfteseminare wurde deutlich, wie wenig manche Führungskräfte tatsächlich über Burnout wissen – und wie schnell sich die Wahrnehmung verändert, wenn plötzlich eine geschätzte Kollegin oder ein Leistungsträger ausfällt. In dieser Folge erfahren Sie: • welche drei Missverständnisse über Burnout besonders verbreitet sind, • warum Stress keineswegs grundsätzlich schädlich ist, • was aktuelle DAK- und AOK-Daten über die wirtschaftliche Bedeutung psychischer Erkrankungen zeigen, • wie Führungskräfte mögliche Warnsignale wahrnehmen und angemessen ansprechen können, • und welche drei Hebel helfen, Burnout-Prävention als Teil einer gesunden Leistungskultur zu verankern. Denn psychische Überlastung ist nicht ausschließlich ein individuelles Thema. Auch unklare Verantwortlichkeiten, fehlende Entscheidungsspielräume, dauerhafte Kompensation von Minderleistung oder ineffiziente Prozesse können unnötigen Stress erzeugen. Burnout entsteht beim Menschen. Das Risiko trägt das Unternehmen. Wenn Sie wissen möchten, wo in Ihrem Unternehmen vermeidbare Leistungs- und Ausfallrisiken entstehen, können wir uns das gemeinsam im kostenfreien 30-minütigen Substanz-Sparring ansehen. Den Link finden Sie in den Shownotes.

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00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Leistung mit Substanz.

00:00:05: Dem

00:00:05: Ort an dem nachhaltige Performance im Unternehmen sowie langfristig Leistungsfähigkeit von Unternehmern und Führungskräften auf den Punkt gebracht werden!

00:00:14: Möchten Sie als Unternehmer oder Führungskraft verstehen, wie sie Krankentagesenken, Ausfälle vermeiden und gleichzeitig die Leistungs- fähigkeit im Unternehmen so wie Ihre eigene langfristigt sichern können?

00:00:25: Dann sind Sie hier genau richtig.

00:00:28: Freuen Sie sich auf diese Folge und Ihren Gastgeber Pian Johansmeier.

00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Ihres Podcasts, Leistungen mit Substanz!

00:00:42: Heute haben wir das spannende Thema Burnout.

00:00:44: ist keine Frage von Schwäche warum wegsehen für Unternehmen teuer werden kann.

00:00:51: Vor kurzem habe ich mal wieder in einem mittelständischen Unternehmen das Seminar gesunde Führung durchgeführt und dabei ist mir immer wieder bewusst geworden, wie wenig manche Führungskräfte über Burnout tatsächlich wissen.

00:01:03: Also einige halten es immer noch für eine Modeerscheinungen oder für eine bequeme Ausrede und vor allem halt für was für Menschen die eben dem Leistungsdruck nicht gewachsen sind.

00:01:16: Jetzt in dem Unternehmen war's jetzt so dass ne Führungskraft also eine Unterdehn vor kurzem an Burnout ausgefallen ist Und deswegen war das halt keine theoretische Diskussion, sondern viele haben das eben eingestanden bis zu dem Zeitpunkt genau diese Überzeugung hatten.

00:01:37: Und jetzt ist halt meine Frage was ist gefährlicher ein Mitarbeiter der seine Überlastung anspricht oder eine Führungskraft die glaubt dass es echte Überlastungen bei leistungsfähigen Menschen eigentlich gar nicht gegeben dürfte.

00:01:51: und genau darum soll es in dieser Folge gehen.

00:01:53: also ich möchte ihnen zeigen warum Burnout eben keine Frage persönlicher Schwäche ist, dann eben was für wirtschaftliche Risiken sich für ihr Unternehmen daraus ergeben können und vor allem was sie als Unternehmer der Geschäftsführer konkret tun können damit ihre Führungskräfte solche Risiken frühzeitig erkennen oder richtig darauf reagieren.

00:02:13: Und dazu schauen wir uns auch aktuelle Zahlen von den Krankenkassen an und ich gebe ihnen natürlich auch drei konkrete Hebel mit, mit denen sie psychische Gesundheit eben als Teil ihrer ihrer gesunden Leistungskultur verankern können.

00:02:30: Aber fangen wir zunächst mal mit dem an, was Burnout eigentlich ist und was es eben nicht ist.

00:02:35: Und da gehören eben für mich so typische Missverständnisse dazu.

00:02:39: Und eines dieser Missverständnissen ist wer weil lastbar ist bekommt keinen Burnout.

00:02:45: und gerade engagierte Menschen also richtig sogenannten Leistungsträger die können erstaunlich lange Sachen kompensieren oder die übernehmen Verantwortung springen ein, versuchen Probleme häufig durch zusätzliche Einsatz zu lösen und so weiter.

00:03:01: Das ist natürlich keine Schwäche, sondern genau das was man ja als Unternehmen haben möchte.

00:03:07: aber problematisch wird es halt wenn diese Überlastung eben über zu lange Zeit bestehen bleiben und es keine wirksamen Veränderungen gibt.

00:03:15: und zweite Missverständnis ist, dass jeder stressschädlich ist.

00:03:21: Auf diesem Klavier spielen ja viele Medien und Influencer in Instagram und so, wenn man sich das anguckt oder diese alte Stressforschung... Das ist auch der totale Quatsch.

00:03:35: Es geht nicht darum Menschen vor jeder Belastung zu schützen, noch mal Stress führt dazu, dass ich aus meiner Komfortzone rauskomme ... innovativ werde und so weiter.

00:03:48: Es gibt wahnsinnig positive Sachen von dem Stress, genauso wie wenn ich ins Sportstudio gehe oder so, dann setze ich an meinen Körper auch unter Stress... Und der reagiert durch mehr Gesundheit und entsprechende Anpassung durch größere Kraft usw.

00:04:01: Und so ähnlich ist es mit dem Stress auch.

00:04:04: Aber der wichtige Unterschied ist eben... Ist dieser Stress vorübergehend?

00:04:08: Vor allem ist er in einer gewissen Art und Weise beeinflussbar und steckt ein gewisser Sinn hinter.

00:04:14: Und wenn es halt chronisch wird und überhaupt keinen Sinn dahinter zu erkennen ist, weil die Mitarbeitenden halt wissen, das könnte viel einfacher gehen.

00:04:21: Aber es gibt halt keine... Die notwendige Abstellmaßnahme kommt halt nicht, obwohl sie teilweise schon öfters versprochen worden ist.

00:04:29: Das reibt eben auch auf, ne?

00:04:32: Wichtig auch natürlich das Thema Regeneration dann entsprechend dabei.

00:04:37: Dann das dritte Missverständnis ist Burnout einfach eine andere Bezeichnung für Depressionen.

00:04:43: Also laut der WHO gibt es tatsächlich drei charakteristische Dimensionen für den Burnout.

00:04:49: Also einmal das Thema Erschöpfung, dann das Thema wachsende innere Distanz oder Zynismus gegenüber der Arbeit und ein reduziertes Erleben von beruflicher Wirksamkeit.

00:05:02: Was ich bei dieser Definition von der WHO so ein bisschen suboptimal finde ist dass diese Definition auch wieder rein aufs berufliche konzentrierte ist.

00:05:14: Dabei geht es halt immer um den ganzen Menschen und da kann sie eben auch gefühlten eine zu große Herausforderung im privaten Bereich geben.

00:05:24: Das kann die persönliche Gesundheit sein, das kann die Pflege kranker Angehöriger sein oder das Thema Leinerziehungen ist auch ne wahnsinnige Belastung entsprechend.

00:05:33: Und was auch wichtig ist dass diese Symptome eben schon teilweise ähnlich sind mit einer Depression oder anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Schilddrösen-Erkrankung, die ja so mit sehr ähnlichen Symptomen einhergehen.

00:05:50: Aber diese Abklärung gehört sowieso dann in fachkundliche medizinische Hände.

00:05:55: Also als Merksatz kann man mitnehmen, sag ich mal, im Burnout ist weder eine Charakterfrage noch ne Ausrede für Minderleistung und gleichzeitig darf es aber auch nicht... dazu missbraucht werden, hier jegliche Belastung zu dramatisieren.

00:06:12: Das ist auch ganz wichtig und entscheidend ist das Wissen wann führt eigentlich anhaltender Stress zum ernsthaften Risiko?

00:06:20: Und es ist nicht unbedingt ein hoher Arbeitseinsatz.

00:06:23: also viele Menschen die können fünfzig, sechzehntig, siebzig Stunden arbeiten ohne den Burnout zu kommen und andere arbeiten relativ wenig und kommen in Burnout.

00:06:33: Dass das Thema Arbeitsmenge ist, ist nicht der Haupttreiber für das Thema Burnout Und schauen wir uns mal ein bisschen da in die aktuellen Krankenkassenreports rein.

00:06:46: Da wird auch deutlich, dass es ein wirtschaftlich relevantes Thema ist und das Thema immer relevanter wird tatsächlich.

00:06:52: Also bei der DHK ist jetzt im aktuellen Psychereport das psychische Erkrankungen Krankheitsbedingten-Feeltagen mittlerweile auf Platz zwei im Bundesweit gelandet ist.

00:07:04: In einigen Bundesländern, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Hamburg, ist sogar Nummer eins mittlerweile.

00:07:10: Und das bemerkenswerte dabei ist tatsächlich die Dauer.

00:07:14: Dass diese Krankschreibung aufgrund psychischer Erkrankungen im Durchschnitt eben vierunddreißig Tage dauern.

00:07:21: Das natürlich schon heftig.

00:07:23: Dabei geht es aber auch muss man dazusagen nicht nur um Burnout und gleichzeitig verbirgt sich aber hinter offiziellen, also offiziell anderen Diagnosen das Thema Burnout weil Burnout hat keine eigene Diagnose.

00:07:37: Von daher ist es oft das Thema Anpassungsdepression zum Beispiel was für Burn out genommen wird oder Panikattacken und diese Sachen.

00:07:47: Das muss man auch so sehen.

00:07:49: Dann gibt's eine weitere Studie von der AOKA.

00:07:53: die haben ein wissenschaftliches Institut Filtheitenreport, im Jahr zum Jahr oder zum Jahr, festgestellt eben das die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten zehn Jahren über über zweiundvierzig Prozent gestiegen sind.

00:08:09: Ich kenne andere Studien, die noch höhere Zahlen tatsächlich ausweisen.

00:08:13: Und dass die Konsequenz für Unternehmen ist natürlich ganz klar, ne?

00:08:17: Also ein längerer Ausfall trifft nicht nur diese betroffenen Menschen so ärgerlich und traurig, für die einzelnen Personen ist, aber diese Aufgaben müssen ja natürlich verteilt werden.

00:08:28: Termine verschoben, Verantwortung von anderen übernommen und gerade bei wichtigen Führungskräften oder Leistungsträger entsteht da eben eine deutliche Belastung eben für andere Führungskräfte und andere Leistungsträger.

00:08:39: Und mit anderen Worten das Thema Börlert entsteht beim Menschen, aber das Risiko trägt das Unternehmen.

00:08:47: Deshalb ist für mich die Frage nicht nur wie mache ich einzelne Menschen widerstandsfähiger sondern auch Was können Unternehmen selbst tun, damit eben vermeidbare Belastungen gar nicht erst zum dauerhaften Problem werden?

00:09:01: Und auch wie können sie sich organisieren, falls es doch mal zum Ausfall von einzelnen Schüsselpersonen kommt.

00:09:07: Damit's nicht gleich zum Supergau fürs Unternehmen wird?

00:09:12: und von daher ist für mich ein großes Risiko wenn halt die Führung aus und Wissenheit wegschaut.

00:09:18: Also nehmen wir mal eine Führungskraft, die innerlich davon überzeugt ist das Burnout überhaupt Nur ein Thema ist für mangelnde Belastbarkeit.

00:09:28: Was passiert dann?

00:09:29: Also nehmen wir mal einen bisherigen zuverlässigen Mitarbeiter, der jetzt dauerhaft erschöpft wird und wirklich gereizt hat und sieht sich zurück oder macht mehr Fehler wie früher usw.

00:09:41: Und die Schülungskraft interpretiert das vielleicht als mangelne Motivation.

00:09:46: Hat keinen Bock mehr oder sowas.

00:09:49: Oder sie sagt ja wir haben alle viel zu tun oder da muss man halt durch.

00:09:55: Wir haben auch nicht ständig über Stress gesprochen.

00:10:00: Das muss aber noch nicht mal böse gemeint sein, sondern es ist einfach fehlendes Wissen und letztlich ein Führungsverständnis, was daraus erwächst eben das Belastbarkeit mit dauerhaften Durchhalten gleichzusetzen ist.

00:10:13: Das Problem ist halt dass hat aber letztlich zwei Konsequenzen die eine betroffenen Mitarbeiter in den Wellen wahrscheinlich das Thema gar nicht mehr ansprechen, weil sie Angst haben dafür abgestempelt zu werden.

00:10:25: Und die Führungskraft sucht die Ursache halt nur bei Menschen und über sieht dabei gewisse Belastungstreiber, die letztlich aus der Organisation kommen und die letztendlich die Füllungskrafter auch selber dann abstellen könnte.

00:10:38: also was zum Beispiel dafür ja denn Leistungsträger ständig Aufgaben anderer kompensieren muss?

00:10:43: ne?

00:10:43: Weil eben die Fährungskracht gegenüber manchem ist ja mal echt ein Minderleistern gar keine Konsequenzen walten lässt.

00:10:50: Und das ist halt schwierig.

00:10:52: Oder ein Mitarbeiter soll Verantwortung übernehmen, hat aber gar nicht die Entscheidungsspielräume dazu und muss dann ständig in der Führungskraft herlaufen.

00:11:00: Das ist halt auch nicht gerade förderlich.

00:11:04: Also das Problem ist letztendlich wenn Führungskräfte Burnout für eine persönliche Schwäche halten, dann besteht eben die Gefahr dass diese Belastungen zu spät erkannt werden oder falsche oder gar keine Maßnahmen ergriffen werden.

00:11:17: Ja also was sind so drei Hebel?

00:11:20: was man als Geschäftsführung oder Führungskraftkonkrete ertun könnte.

00:11:26: Also erstens sich Wissen aneignen und Vorurteile hinterfragen.

00:11:30: Also gesunde Führungen beginnt eben auch damit, Führungskräften ein gemeinsames Grundverständnis von Stress und chronischer Überlastung und was Burnout wirklich ist zu vermitteln.

00:11:41: Und in so einem Seminar jetzt gesund führen, das ich mache gehört für mich dazu.

00:11:47: Was ist Stress?

00:11:48: Wann ist er entwicklungsfördernd, unter welchen Bedingungen wird er problematisch und was sind mögliche Warnsignale.

00:11:54: Und wo endet aber auch ganz klar die Verantwortung der Führungskraften, weil normales gibt es immer noch eine Selbstverantwortung von den Mitarbeitenden.

00:12:02: Das darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden.

00:12:06: Für mich das Wichtigste, dass dieses Seminar durch einen individuellen Stress-Belastungstest Und ich mache auch gerne den Stress Mindset Test dazu mit einem ein zu eins Feedback, was letztlich dazu dient dass die Führungskräfte auch selber reflektieren können.

00:12:25: Was für ein Verhältnis haben sie eigentlich eben zum Thema Arbeit, zum Thema Belastungen und wie gehen Sie selber mit dem Thema Stress um?

00:12:31: Wo stehen Sie letztlich?

00:12:33: Also die sollen nicht nur die Theorien der Stressache mal lernen und wissen sondern auch verstehen wie Sie selbst über Stress denken und wo Sie selber stehen ist ganz wichtig für mich.

00:12:43: Und das auch nur so.

00:12:45: ein Tipp ist, wenn man einen Seminar ansetzt.

00:12:49: Dass man das tatsächlich verpflichtend für alle Führungskräfte macht.

00:12:52: Ansonsten sitzt man da mit ihnen die Sushen als richtig machen und für die, die es eigentlich wichtig wäre, die kommen dann nicht oder machen sie noch Lust über die anderen, sondern wir wollen das nötig und so.

00:13:04: Dann kann das nicht funktionieren.

00:13:06: Für Führungskräfte ganz klar!

00:13:07: Pflichtveranstaltung.

00:13:09: Also das ist ganz wichtig, okay!

00:13:10: Das war der erste Hebel.

00:13:11: Was wäre der zweite Hebel?

00:13:13: Der zweite Heble ist das Thema Wahrnehmung ansprechen und gegebenenfalls unterstützen.

00:13:20: Da nochmal ganz klar also eine Führungskraft braucht keine Burnout-Diagnose stellen oder sowas.

00:13:25: Aber sie sollte halt doch erkennen können wenn Mitarbeiter sich deutlich anders verhält wie früher.

00:13:31: Und dafür braucht es natürlich eine gewisse Aufmerksamkeit, einen gewissen Kontakt zu den Mitarbeitenden und auch eine Gesprächskompetenz.

00:13:39: Also zum Beispiel, ja mir fällt auf das in letzter Zeit deutlich weniger Energie hatten als früher so kenne ich sie gar nicht, haben sich zurückgezogen.

00:13:47: Ich möchte verstehen wie sehen Sie denn die Situation aktuell?

00:13:51: So dann halt vernünftig zuhören und nicht vorstellen mit irgendwelchen Diagnosen kommen oder sowas.

00:13:57: Und vielleicht liegen private Belastungen vor oder persönliche gesundheitliche Herausforderung medizinisch abgeklärt werden muss, oder vielleicht liegen die Probleme wirklich in der Arbeit.

00:14:11: Und da nochmal muss eine Führung nicht medizinische Diagnostizieren und auch die Mitarbeitenden da nicht drängen, dass sie sich da offenbaren müssen oder so.

00:14:21: Aber wenn halt die Rückmeldung kommt das ist schon da was mit der Arbeit zu tun hat dann sollte die Führungskraft eben nach eigenen Ansatzpunkten und Verbesserungsmöglichkeiten schauen.

00:14:33: Und ja, vielleicht so als merkt er es dazu.

00:14:36: Also eine gute Führung bedeutet nicht das, dass Führungskräfte zu Therapeuten oder Psychologen werden sondern bedeutet halt, dass sie relevante Veränderungen ernst nehmen.

00:14:48: Das ist ein ganz wichtiger Punkt dabei.

00:14:50: So war der zweite Hebel was der dritte Hebel?

00:14:52: Der dritte hebel ist wirklich die Belastungstreiber im Unternehmen reduzieren.

00:14:57: und Wie gesagt, die beste Schulung nützt gar nichts.

00:15:00: Wenn eine Organisation dauerhaft unnötigen Stress produziert und so Fragen, die man sich dazu stellen könnte wäre okay sind die Prioritäten wirklich klar oder haben wir viele Unklarheiten darin?

00:15:13: auch dann die Verantwortlichkeiten in den Rollen sind die klar geregelt Und auch das Thema wenn ich dann möchte dass mit dabei eine Verantwortung übernehmen, haben die auch dementsprechende Entscheidungskompetenz dazu.

00:15:25: Dass es dann halt Spaß macht und die da nicht irgendwo aufgerieben werden.

00:15:30: Und dann natürlich auch das Thema kompensieren immer die gleichen Leute für andere.

00:15:36: Auch ein ganz großes Thema was belastend für MitarbeiterInne sein kann ist das Thema Konflikte zwischen Bereichen.

00:15:44: Natürlich der Klassiker, dass es Prozesse gibt die überhaupt nicht mehr auf dem Stand sind und schon längst hätten überarbeitet werden müssen.

00:15:54: Und angepasst werden können wo jetzt in Zeiten von KI und so weiter die Mitarbeiter sich fragen okay warum machen wir den Quatsch überhaupt noch?

00:16:01: Auf diese Art und Weise ist auch ganz wichtiger Punkt Und ein Ansatzpunkt dabei ist natürlich die Gefährdungsbeutragung psychischer Belastungen, aber eben nicht als lästige Pflichtübung so checking the box sondern wirklich als Möglichkeit Arbeitsbedingungen systematisch zu betrachten und gemeinsam mit den Mitarbeitenden konkrete Maßnahmen abzuleiten.

00:16:23: Und das entspricht ja auch den den Empfehlungen von den Fachgesellschaften zum Beispiel im Berufsgenossenschaften und dass da eben diese diese psychischen Belastung vor allem die Unnötigen an der Quelle gefasst werden durch eine entsprechende Gestaltung von Organisationen, Strukturen und Prozessen.

00:16:40: Also mit anderen Worten es reicht nicht Menschen zu erklären wie sie besser mit Stress umgehen sollen sondern wir müssen auch prüfen welchen Stress verursacht das Unternehmen was total unnötig ist.

00:16:52: Ja was wären so?

00:16:54: drei Fragen wo ich der Meinung bin die sich jeder Geschäftsführer stellen sollte?

00:16:59: also die erste Frage ganz klar was glauben meine Führungskräfte eigentlich über Burnout?

00:17:06: Also, würden die psychische Überlastung ernst nehmen oder existieren in ihrem Unternehmen noch Vorstellungen?

00:17:14: Die das Thema schwächer als oder die das Thema als Schwäche oder Ausrede abwertet.

00:17:19: Dann die zweite Frage wäre wissen meine Führungskräfte eigentlich wie sie im Ernst vollhandeln sollen?

00:17:25: also können die erstmal Verhaltensveränderungen wahrnehmen und vor allem können die auch wertschätzende Gespräche führen und dann eine angemessene Unterstützung vermitteln ohne gleich medizinische Diagnosen stellen zu wollen oder ähnliches.

00:17:38: Und die dritte Frage ist, okay wissen wir wo vermeidbare psychische Belastungen in unserem Unternehmen eigentlich entstehen?

00:17:46: und die folge frage daraus ist natürlich ok.

00:17:48: sind entsprechend Maßnahmen eingeleitet diese abzustellen und vor allem werden die Sachen ordnach gehalten.

00:17:54: das ist ja immer so die gerätchenfrage und kommt ja oft das tagesgeschäft und dann werden die sachen wieder versandengelassen.

00:18:03: also mit aller worten Burnout-Prävention beginnt nicht beim nächsten Ort Obscorp und endet mit der Resilienztrainings für die Mitarbeitenden.

00:18:13: Sondern es beginnt letztlich mit einem gemeinsamen Verständnis von Belastung, was hinter dem Thema Stress und Burnout steht, zeigt sich in den Entscheidungen die Führung und die Organisation daraus ableiten.

00:18:27: Es ist insgesamt zusammenzufassend auf einen Punkt zu bringen.

00:18:32: Vor allem habe ich so an mein letztes Führungskräfte-Seminar zurückdenke.

00:18:36: Dann ist halt eine Erkenntnis hier besonders herausgekommen, also wir können nicht voraussetzen dass Führungskräfte bereits ein gutes Verständnis von Burnout und psychischer Belastungen mitbringen.

00:18:46: Und genau deshalb sollte man das Thema nicht im Zuhall überlassen.

00:18:49: und natürlich dürfen und sollen Unternehmen vor den Mitarbeitenden Leistungen einfordern.

00:18:54: dann ganz klar und da bin ausdrücklich für ambitionierte Ziele und Entwicklung, vor allem einen hohen Leistungsanspruch gerade in der heutigen Zeit.

00:19:03: Das ist ganz wichtig.

00:19:04: aber zur Führung gehört eben auch wahrzunehmen wenn Menschen an ihre Grenzen kommen um zu hinterfragen welche unnötige Belastungen wir als Unternehmen beinflussen können.

00:19:15: denn nachhaltige Spitzenleistungen braucht Substanz.

00:19:19: und ja wenn sie sich jetzt fragen wie gut ihr Unternehmen diesen Bereich aufgestellt ist und womöglicherweise vermeidbare Leistungs- und Ausfallsrisiken bestehen, dann lasst uns gerne darüber sprechen.

00:19:32: In meinem Substanz-Pairing schauen wir in dreißig Minuten Ihre Situation an und identifizieren erste relevante Hebeln.

00:19:40: also.

00:19:40: den Link dazu finden Sie den Shownotes und ansonsten freue ich mich sie schon bald hier wieder begrüßen zu dürfen in einer neuen Folge Ihres Podcasts Leistung mit Substanz!

00:19:52: Das war die heutige Folge Leistung mit Substanz.

00:19:55: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:19:57: Weitere Informationen rund um nachhaltige Performance im Unternehmen und ihre eigenen langfristigen Leistungsfähigkeit finden Sie auf bjern-johansmeier.com.

00:20:07: Wenn sie die Leistungsfähigkeit in ihrem Unternehmen oder Ihre eigene gezielt stärken möchten, stehen Ihnen Björn Johansmeyer und sein Team sehr gerne zur Seite.

00:20:17: Den Link zum kostenlosen Erstgespräch finden Sie in den Shownotes.

00:20:21: Bis zum nächsten Mal beim Podcast Leistung mit Substanz.

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